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Amt für Kultur des Kantons Bern / Berner Filmförderung Berner Filmpreise für «Elégie pour un phare» und «Der Goalie bin ig»

2. November 2014 – Medienmitteilung

Die mit je 20‘000 Franken dotierten Berner Filmpreise 2014 gehen an den Essai cinématographique «Elégie pour un phare» von Dominique de Rivaz und an den Spielfilm «Der Goalie bin ig» von Sabine Boss. Die Gewinnerfilme wurden gestern Samstag (1.11.2014) am Finale des Berner Filmpreis Festivals im Kino in der Reitschule Bern bekannt gegeben. Mit Anerkennungspreisen hat die Jury den Dokumentarfilm «Life in Progress» von Irene Loebell sowie den Animationsfilm «Timber» von Nils Hedinger ausgezeichnet. Schliesslich hat das Publikum des Berner Filmpreis Festivals ebenfalls zwei Preise vergeben.

Zum Abschluss der dritten Ausgabe des Berner Filmpreis Festivals sind am Samstagabend (1.11.2014) im Kino in der Reitschule in Bern die Gewinnerinnen und Gewinner des Berner Filmpreises 2014 sowie die der Publikumspreise des Berner Filmpreis Festivals bekannt gegeben worden.

Berner Filmpreise an «Elégie pour un phare» und an «Der Goalie bin ig»

Ein Berner Filmpreis 2014 in der Höhe von 20ʹ000 Franken geht an den Essai cinématographique «Elégie pour un phare» der Berner Regisseurin Dominique de Rivaz. Eigentlicher Protagonist ist ein Leuchtturm im hohen Norden Russlands, der für immer ausgeschaltet worden ist. Dieser Leuchtturm wird Sinnbild für die Trauer um ihren verstorbenen Vater, gleichzeitig aber auch für eine Melancholie, die über ihr individuelles Schicksal hinausgeht. Denn auch Schoina, der Ort, wo der Leuchtturm steht, ist bedroht. In eindrücklichen Bildern zeigt Dominique de Rivaz, wie Schoina unaufhaltsam im Sand zu versinken droht.

Ein weiterer Berner Filmpreis 2014 in der Höhe von 20'000 Franken geht an den Spielfilm «Der Goalie bin ig» der Regisseurin Sabine Boss, eine Koproduktion von CARAC Film (Bolligen) und C-Films (Zürich). Es ist ein Wagnis, ein Stück Literatur zu verfilmen. Erst recht, wenn diese ein Bestseller war und ist. Aber dieser Goalie nimmt den Zuschauer sofort für sich ein, kaum tritt er auf. Die Mitglieder der Crew um Sabine Boss haben sich gegenseitig zu Höchstleistungen beflügelt. Die Jury schliesst sich Tom Waits an, dessen Song kurz vor Ende des Films erklingt: Clap Hands!

Je zwei Anerkennungs- und Publikumspreise

Zwei Anerkennungspreise in der Höhe von je 10'000 Franken gehen an den Animationsfilm «Timber» von Nils Hedinger und an den Dokumentarfilm «Life in Progress» von Irene Loebell, produziert von Recycled TV (Bern).

Wie die Filmemacherin Irene Loebell das Leben junger Menschen im Township im heutigen Südafrika während mehrerer Jahre mit der Kamera begleitet und die Zuschauerinnen und Zuschauer an ihren Träumen und enttäuschten Hoffnungen teilhaben lässt, hat die Jury beeindruckt. Loebell begegnet ihrem Gegenüber mit Empathie, aber nicht ohne auch kritisch nachzufragen. Der vorgefundenen harten Realität stellt sie eine feinsinnige Bild- und Tonmontage zur Seite und findet eine luzide, künstlerisch sehr überzeugende Form.

In «Timber» drohen Buche, Birke, Eiche, Erle und das junge Ästlein in einer kalten Winternacht zu erfrieren. Dies ist das Setting des Animationsfilms von Nils Hedingers Abschlussprojekt, in dem sich Gier und Egoismus hemmungslos Bahn brechen. Mit dieser Parabel auf menschliches Mit- oder Gegeneinander beweist Nils Hedinger handwerkliches Können, Schalk und Charme bei gnadenloser Konsequenz und ein Gespür für äusserst stimmiges Sound-Design.

Den Publikumspreis gewonnen haben:

- «Der Antiquar» von Andrea Leila Kühni (bester Kurzfilm)

- «Der Goalie bin ig» von Sabine Boss (bester Langfilm)

Weitere Informationen sind unter www.bernerfilmpreisfestival.ch abrufbar.

Erfolgreiches Berner Filmpreisfestival

Im Rahmen des 3. Berner Filmpreisfestivals liefen dieses Wochenende in den Programmkinos von «Das andere Kino in Bern» (DAK) die 15 Filme der «Sélection», der Auswahlschau, die die Jury des Berner Filmpreises für das Berner Filmpreisfestival aus den diesjährigen Bewerbungen für den Berner Filmpreis zusammengestellt hat. Die Organisatorinnen und Organisatoren sind mit der dritten Ausgabe des Festivals zufrieden. Die Publikumspreise für den besten Kurz- und Langfilm, die dieses Jahr zum zweiten Mal vergeben wurden, stiessen wiederum auf reges Interesse. Preisverleihung am 3. Dezember 2014

Die Verleihung des Berner Filmpreises 2014 findet zusammen mit der Verleihung des Berner Musikpreises 2014 am Mittwoch, 3. Dezember, um 19.30 Uhr in der Dampfzentrale Bern statt. Die Preisverleihung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. An der Preisverleihung werden kurze Ausschnitte aus den ausgezeichneten Filmen gezeigt.

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