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Ringgenberg – Abschluss der Sanierung der Kirchenruine Goldswil

Am ersten Juliwochenende feiert die Gemeinde Ringgenberg die Einweihung der sanierten Kirchenruine auf dem Goldswiler Kirchhubel. Die Arbeiten 2015 bis 2017 wurden vom Archäologischen Dienst des Kantons Bern eng begleitet. Die gewonnenen Forschungsergebnisse werden der Öffentlichkeit in zwei Flyern, einer Broschüre und auf Informationsstelen an einem neuen Wanderweg präsentiert.

Die Geschichte der ehemaligen Pfarrkirche St. Peter auf dem Kirchhubel reicht in das 10. Jahrhundert zurück. Ab 1671, mit der Verlegung der Gottesdienste in die neue Kirche auf dem Burghügel in Ringgenberg, verfielen die Gebäude auf dem Kirchhubel. Sanierungen in den 1940er-Jahren beendeten den Verfall. Nach nunmehr 70 Jahren waren erneut Schäden aufgetreten, die im Rahmen der aktuellen Restaurierung behoben wurden. Inzwischen wird der im 11. Jahrhundert nach italienischen Vorbildern errichtete Glockenturm der Ruine wieder seiner Rolle als weithin sichtbare Landmarke gerecht. Zusammen mit der Burgruine in Ringgenberg aus dem 13. Jahrhundert, die 2006/2008 ebenfalls unter Begleitung des Archäologischen Dienstes saniert wurde, bildet er ein eindrückliches Ensemble bernischer Geschichte.

Ein von der Gemeinde teils neu konzipierter Wanderweg verbindet die beiden geschichtsträchtigen Orte. Unterwegs informieren vom Archäologischen Dienst und von der Naturförderung neu eingerichtete Stelen auch über weitere Themen wie die Naturvielfalt des Burgseeli und die Geschichte des Wachtfeuers. Zwei neue Flyer des Archäologischen Dienstes liefern vertiefte Informationen zur Bau- und Sanierungsgeschichte der Kirchenruine Goldswil und der Burgruine Ringgenberg.

Zusätzliche Informationen bietet eine reich bebilderte Festschrift, die von der Gemeinde Ringgenberg anlässlich der Einweihungsfeier herausgegeben wird. Sie ist in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Dienst entstanden und für CHF 20 bei der Gemeindeverwaltung zu beziehen.

Kirchruine Goldswil nach der Restaurierung 2015 bis 2017

Bild vergrössern Kirchruine Goldswil nach der Restaurierung 2015 bis 2017. © Jean-Claude Plattner, Adliswil

Kirchruine Goldswil nach der Restaurierung 2015 bis 2017.

Bild vergrössern Kirchruine Goldswil nach der Restaurierung 2015 bis 2017. © Jean-Claude Plattner, Adliswil


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