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Ausgabe 8/2015

Lueg

Tour de Moron, Bantiger oder Bütschelegg. Wenn man im zurückliegenden Jahrhundertherbst von einem der Ausgucke den Blick über den Jura und das Berner Land schweifen liess, konnte man sich von der einzigartigen landschaftlichen Vielfalt und Schönheit dieser beiden Kantone fesseln lassen. Glücklicherweise bleibt dieses Erlebnis nicht auf sichtige Tage beschränkt und rüstigen Wandervögeln vorbehalten. Auch wenn es nass, kalt und neblig ist und früh eindunkelt, kann man einen höchst anregenden Überblick über die bernische und jurassische Kulturlandschaft gewinnen. 15 Franken, ein Zeitfenster über die Festtage und ein gutes Fahrplan-App gehören zur Ausrüstung. Es locken neun Ausstellungsorte von Interlaken bis Moutier, von Langenthal bis Le Noirmont. Die Cantonale Berne Jura vermittelt uns einen Überblick über das zeitgenössische Kunstschaffen zwischen Alpenkamm und französischer Landesgrenze.

Vermehrte Zusammenarbeit ist ein Gebot der Stunde. Kooperationen werden gefordert über die Sprachgrenzen hinweg, unter den Kantonen, zwischen Stadt und Land. Seit fünf Jahren knüpft der Verein Cantonale ein immer stärker werdendes Netz zwischen neun Institutionen der beiden Kantone Jura und Bern. Das erfordert einen nicht zu unterschätzenden Aufwand. Und wieder sind die gleichen Köpfe am Werk, die an ihren jeweiligen Kunstorten jahrein, jahraus eine unglaublich engagierte Qualitätsarbeit mit knappen Ressourcen leisten: Ba Berger, Raffael Dörig, Heinz Häsler, Helen Hirsch, Julie Humbert, Valérie Knoll, Felicity Lunn, Philippe Queloz, Valentine Reymond, Eric Rihs. Sie bilden den Kreis der Leiterinnen und Leiter der Kunstmuseen und Ausstellungsorte in den Regionen der beiden Kantone. Ihr Grosseinsatz, den sie für die Cantonale leisten, um ausgewählte 160 Positionen von Kunstschaffenden aus den beiden Kantonen zu zeigen, verdient unseren grossen Dank.

Und noch wirkungsvoller als Dankesworte sind bekanntlich Taten: «Gang lueg!». Gefragt sind unsere Unterstützung und unser Interesse. Also: hingehen, schauen, vergleichen, debattieren, vielleicht sogar kaufen.

Ich wünsche Ihnen schöne Festtage und ein gutes neues Jahr!

Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur


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http://www.erz.be.ch/erz/de/index/direktion/organisation/amt_fuer_kultur/archive/ausgabe_8_2015.html