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Die Ausstellung «Die Pfahlbauer – Am Wasser und über die Alpen» wird verlängert

Das Bernische Historische Museum zeigt in Kooperation mit dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern seit dem 3. April 2014 die Ausstellung «Die Pfahlbauer – Am Wasser und über die Alpen» und macht damit die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Seeufersiedlungen zum Thema. Auf einer Fläche von 1200 m2 werden die Pfahlbauer zum Leben erweckt. Höhepunkt ist der einzigartige Gletscherfund vom Schnidejoch (Berner Oberland) – das Schweizer Pendant zu Ötzi –, der zum ersten Mal zu sehen ist. Er zeigt, dass die Menschen der Jungsteinzeit nicht nur an Seen lebten, sondern auch die Alpen überstiegen. Die Schau, die nur in Bern gezeigt wird, wird aufgrund der grossen Nachfrage verlängert. Sie kann neu bis am 11. Januar 2015 besucht werden.

In der reich bebilderten Begleitpublikation befassen sich die Autorinnen und Autoren des Archäologischen Dienstes und der Universität Bern aus verschiedenen Blickwinkeln mit den prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen.

Während der Museumspark Ende Oktober schliesst, kann das vom ADB angebotene didaktische Programm für den Besuch von Schulklassen auf der Tauchbasis im Von Rütte-Gut in Sutz-Lattrigen verlängert werden.

Führungen für Schulklassen auf der archäologischen Tauchbasis

Am Hauptquartier der bernischen Pfahlbauforschung in Sutz-Lattrigen bietet der Archäologische Dienst des Kantons Bern Führungen für Schulklassen an. Das Angebot steht in Zusammenhang mit der Ausstellung «Die Pfahlbauer – Am Wasser und über die Alpen» im Bernischen Historischen Museum (bis 11. Januar 2015 verlängert), zu welcher der Archäologische Dienst eine reich bebilderte Publikation und einen Archäologiekoffer in zwölffacher Ausführung herausgegeben hat.

Die Führungen finden im von Rütte-Gut in Sutz-Lattrigen am Bielersee statt. Sie beginnen mit einer zweiteiligen Geschichte: von der Alt- in die Jungsteinzeit. Darauf folgen ein praktischer Teil, in welchem die Kinder an drei bis vier Arbeitsstationen zur Geschichte passende Bildausschnitte archäologischen Originalen zuordnen, sowie ein Gang zur eigentlichen Tauchbasis, wo mithilfe einer mannsgrossen Taucherpuppe die Taucharchäologie und die für die Besucher nicht direkt sichtbaren Taucharbeiten unter Wasser erklärt werden. Den Abschluss bildet die Verortung der Pfahlbauer im UNESCO-Welterbe mittels einer Weltkarte und einiger Fundstellen, die den Kindern bekannt sein dürften.

Die Führungen dauern etwa 90 Minuten. Nähere Informationen unter Tel. 031 633 98 85 oder adb.fuehrungen@erz.be.ch.

Für dieses Angebot können beim Programm «Bildung und Kultur» der Erziehungsdirektion Kulturgutscheine für Reisen bezogen werden. Es empfiehlt sich, die Führung auf der archäologischen Tauchbasis mit dem Besuch des Pfahlbaumuseums Lüscherz oder des Neuen Museums Biel zu kombinieren.


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/direktion/organisation/amt_fuer_kultur/archive/ausgabe_8_2014/die_ausstellung_diepfahlbaueramwasserundueberdiealpenwirdverlaen.html