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Die Umsetzung des Kulturförderungsgesetzes schreitet in Siebenmeilenstiefeln voran

Ein weiteres wichtiges Etappenziel ist erreicht: Die Listen der Kulturinstitutionen "von mindestens regionaler Bedeutung" sind nun für alle Regionen des Kantons verabschiedet. Der Regierungsrat hat am 9. September den Anhang zur Kulturförderungsverordnung für den Oberaargau, das Emmental und das gesamte Oberland ergänzt. Somit steht fest, welche Kulturinstitutionen ab dem 1. Januar 2017 in den Regionen von der Standortgemeinde, dem Kanton sowie sämtlichen Gemeinden der Region gemeinsam finanziell getragen werden. Details unter folgendem Link.

Die Auswahl dieser Institutionen erfolgte aufgrund einer Konsultation in den Regionen und einer Beurteilung der Institutionen durch das Amt für Kultur, die jeweilige Standortgemeinde und Vertretungen der Regionsgemeinden. Die Institutionen wurden danach beurteilt, welche Bedeutung und Ausstrahlung sie in der Region entwickeln konnten. Dazu wurden neben den Besucherzahlen auch die Originalität und Eigenständigkeit des Angebots, der Beitrag zur kulturellen Vielfalt im Kanton sowie die Zugänglichkeit für die Bevölkerung berücksichtigt.

Mit den nun festgelegten 27 Institutionen im Oberaargau, Emmental und Oberland werden Leistungsverträge ausgehandelt, die von Anfang 2017 bis Ende 2020 gelten sollen. Partner dieser Verträge sind neben der Institution und dem Kanton auch die Standortgemeinde sowie die regionale Organisation der Gemeinden, also die Regionalkonferenz oder der Gemeindeverband. Diese vier Partner müssen im Laufe des kommenden Jahres den einzelnen Leistungsverträgen zustimmen.

In der Region Bern-Mittelland ist dies in der ersten Hälfte des laufenden Jahres geschehen, und der Regierungsrat hat als letzte Instanz am 24. Juni den Verträgen zugestimmt. Für die Region Biel/Bienne-Seeland-Jura bernois ist dieser Entscheid für den Spätherbst geplant. In beiden Regionen werden die Leistungsverträge bereits auf den 1. Januar 2016 in Kraft treten.

An der gleichen Sitzung vom 9. September hat der Regierungsrat dem Amt für Kultur ein Verhandlungsmandat für die Leistungsverträge in den vier übrigen Regionen erteilt. Die Verhandlungen werden im Laufe des Herbstes aufgenommen. Zudem hat der Regierungsrat die Organisationsreglemente für zwei Gemeindeverbände (in Thun und in Obersimmental-Saanen) in Kraft gesetzt. Damit sind jetzt sämtliche Gemeinden in allen Regionen des Kantons Bern einer regionalen Organisation der Kulturförderung angeschlossen.


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http://www.erz.be.ch/erz/de/index/direktion/organisation/amt_fuer_kultur/archive/ausgabe_6_2015/umsetzung_des_kulturfoerderungsgesetzes.html