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Denkmalpflege überarbeitet das Bauinventar

Die Erziehungsdirektion plant, die Zahl der schützens- und erhaltenswerten Gebäude im Kanton Bern schrittweise von heute zehn auf voraussichtlich sieben Prozent des gesamten Gebäudebestandes zu reduzieren. Mit dieser Anpassung des Bauinventars erfüllt die Denkmalpflege einen Auftrag des Grossen Rates.

Das Bauinventar der Kantonalen Denkmalpflege umfasst ohne die Stadt Bern aktuell rund 39'000 schützens- und erhaltenswerte Objekte, was knapp zehn Prozent des gesamten Baubestandes im Kanton Bern entspricht. Das Bauinventar ist in der Kulturpflegestrategie ein zentrales Element für die Priorisierung der denkmalpflegerischen Tätigkeit des Kantons. In der Januarsession 2015 hat der Grosse Rat die Kulturpflegestrategie zur Kenntnis genommen und dazu verschiedene Planungserklärungen verabschiedet. Eine davon beauftragt die Denkmalpflege, innerhalb von fünf Jahren den Status von schutzwürdigen und erhaltenswerten Objekten und Gebäudegruppen im Bauinventar des Kantons und der Gemeinden zu überprüfen.

Bauinventar wird etappenweise überarbeitet

Noch dieses Jahr wird die Denkmalpflege beginnen, die Zahl der erhaltens- und schützenswerten Baugruppen zu reduzieren, in den Jahren 2017 bis 2020 wird die Anzahl der erhaltenswerten Objekte überprüft, 2021 und 2022 erfolgt die Überprüfung der schützenswerten Objekte.

Die Reduktion des Bauinventars erfolgt nicht linear über alle Kategorien. Bei den erhaltenswerten Bauten ist die Reduktion davon abhängig, wie häufig vergleichbare Objekte, beispielsweise Bauernhäuser, Wohn- und Schulhäuser oder Industriebauten, vorhanden sind. Besonders bei den Bauern- und Wohnhäusern ergibt sich diesbezüglich ein grosses Abbaupotenzial. Bei der Kategorie «schützenswert» ist der Spielraum klein.


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http://www.erz.be.ch/erz/de/index/direktion/organisation/amt_fuer_kultur/archive/ausgabe_2_2016/denkmalpflege_ueberarbeitetdasbauinventar.html