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Auf den Spuren der Pfahlbauer am Moossee

Im Juni 2012 hat die Gemeinde Moosseedorf einen rund vier Kilometer langen Uferweg eingeweiht, auf dem die Schönheiten des Moossees erlebt werden können. Bereichert wird dieses Erlebnis durch Informationstafeln, die über die Entwicklung des Dorfes, die Topologie der Landschaft, die Nutzung des Sees sowie über die Tier- und Pflanzenwelt Auskunft geben. Diese Themen haben verschiedene Institutionen bearbeitet, darunter auch der Archäologische Dienst des Kantons Bern.

Die prähistorischen Seeufersiedlungen am Moossee zählen seit ihrer Entdeckung Mitte des 19. Jahrhunderts zu den bekanntesten Fundstellen der schweizerischen Pfahlbauarchäologie. Bei Bauvorhaben, die den Untergrund gefährden oder neue Funde zutage fördern könnten, wird der Archäologische Dienst stets aktiv. Bei den Rettungsgrabungen anlässlich der Erneuerung des Strandbads 2011/12 sind Reste einer Siedlung aus der Zeit um 3800 v. Chr. zum Vorschein gekommen: Neben einer Palisadenanlage und einem Bohlenweg konnte auch ein Einbaum freigelegt werden, der noch 1500 Jahre älter ist.

Anreise: Mit dem RBS-Bähnli (Linie S8) ab Bern Richtung Jegenstorf. Von den Haltestellen Moosseedorf, Schönbühl oder Shoppyland sind es zu Fuss nur fünf Minuten bis zum See. Die Wanderung auf dem Uferweg dauert eine gute Stunde.


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