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Ausgabe 1/2016

Vielspurig und zweisprachig ins neue Jahr

Was für ein Erfolg für die Berner Filmförderung! Nicht weniger als 20 Produktionen wurden in das Programm der 51. Solothurner Filmtage aufgenommen. Mano Khalil kam die Ehre zu, mit seinem ersten Spielfilm «Die Schwalbe» das Festival zu eröffnen. Dass im Kanton Bern wieder eine so kreative und erfolgreiche Filmszene entstehen konnte, ist einerseits der schwerpunktmässigen Förderung des Films durch den Kanton, andererseits aber den sehr engagiert und offen zusammen arbeitenden Akteuren in der privaten Vereinigung Bern für den Film zu verdanken. Drei Generationen von Filmemacherinnen und Filmemachern kommen hier zusammen und ziehen am gleichen Strick. Stefanie Arnold, Geschäftsführerin von Bern für den Film, die leider demnächst ihre Leitung abgibt, hinterlässt eine blühende Wirkungsstätte. Ein grosser Dank von uns allen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit während der letzten Jahre!

In eigener Sache: Seit dem 1. Januar 2016 sind alle drei Abteilungen im Amt für Kultur zweisprachig. Die beiden bisher getrennt für den deutschsprachigen und für den französischsprachigen Kantonsteil geführten Abteilungen Kulturförderung wurden in einem sorgfältig angegangenen Reorganisationsprozess unter einem Dach vereint und damit dem archäologischen Dienst und der Denkmalpflege gleich gestellt. Ziel ist es, die Zweisprachigkeit als eine besondere Stärke unseres Kantons vermehrt zu nutzen und zu pflegen. Die bisher parallel geführten Aufgaben in der Kulturförderung sind damit zusammengefasst und neu geordnet.

Sibylle Birrer ist die Leiterin dieser Abteilung. Als ihr Stellvertreter wurde Christoph Joset berufen, der in der Region Biel-Seeland/Jura bernois den Umsetzungsprozess des neuen Kulturförderungsgesetzes leitete und die Leistungsverträge aushandelte. Er betreut jetzt den Fachbereich Institutionen im ganzen Kanton. Diese organisatorische und personelle Massnahme wurde ausgelöst durch den Ausbau des Sonderstatus des Berner Juras im kulturellen Bereich. Das Amt für Kultur hat Jérôme Benoit, bisher interimistischer Leiter der französischsprachigen Kulturförderung, in einem Teilpensum dem Bernjurassischen Rat abgetreten, wo er zukünftig als Délégué à la Culture wirkt. Im Rahmen seiner übrigen Arbeitszeit im Amt für Kultur bleibt er Ansprechpartner für das zweisprachige Biel.

Dass die Zweisprachigkeit insbesondere im Kulturbereich einen herausragenden Stellenwert hat, liegt auf der Hand. In der jeweils anderen Sprache begegnet uns auch eine andere Kultur. Ein zweisprachiger Kanton muss jede Gelegenheit nutzen, diese Unterschiede fruchtbar zu machen. Wir ergreifen diese Chance auf Verwaltungsebene.

Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur


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