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Die Musikpreise Kanton Bern 2016 gehen an...

Vier herausragende Musikschaffende, Christian Henking, Patricia Kopatchinskaja, Andreas Schaerer und Strotter Inst. erhalten je einen mit 15'000 Franken dotierten Musikpreis des Kantons Bern. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 15. November 2016, in der Dampfzentrale in Bern statt.

Die vielfach ausgezeichnete Violinistin Patricia Kopatchinskaja, moldawischen Ursprungs und seit vielen Jahren in Bern zuhause, tritt als Solistin in den renommiertesten Konzertsälen der Welt auf, komponiert, interpretiert Kammermusik und hat sich mit ihrem virtuosen, temperamentvollen Spiel den Ruf «der letzte, ungezähmte Derwisch unter den Geigerinnen» zu sein, erspielt.

Der Komponist Christian Henking, dessen Musik oft mit leisen Tönen und differenzierten Klangfarben spielt und immer wieder witzig und selbstironisch ist, gestaltet die hiesige Szene seit Jahrzehnten massgeblich mit. Zum einen als Komponist, darüber hinaus aber auch als langjähriger Chorleiter oder Dozent für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule der Künste Bern.

Andreas Schaerer tritt als Sänger u.a. mit «Hildegard lernt Fliegen» auf und komponiert nicht nur für seine Projekte, sondern auch immer wieder für klassische Ensembles oder zeitgenössische Formationen. Das Ausloten seiner Stimme, sein Spielwitz und seine wundersam komplexen Kompositionen sind in der gegenwärtigen Jazz-Szene einzigartig.

Das Solo-Projekt Strotter Inst., hinter dem der Architekt, Performer und Musiker Christoph Hess steht, verweist mit seinem Namen auf das Inst-rument, aber auch auf die Inst-allation. Der Handwerker unter den Schweizer Elektromusikschaffenden generiert anhand abenteuerlich präparierter Plattenspieler komplexe Sound- und Rhythmusstrukturen: eigentliche Klang-Skulpturen.

Enorme Vielfalt herausragenden Musikschaffens

Vergab der Kanton Bern bislang jährlich einen Musikpreis, dotiert mit 20'000 Franken, und drei Anerkennungspreise von je 10'000 Franken, so zeichnet er neu als Antwort auf die enorme Vielfalt herausragenden bernischen Musikschaffens jeweils vier Musikschaffende mit einem Musikpreis, dotiert mit je 15'000 Franken, aus. Weiterhin vergeben wird der «Coup de cœur», der mit 3'000 Franken Preisgeld und einem Auftritt an der Preisverleihung verbunden ist. Er geht 2016 an Marie Kruttli.

Jazz, gespielt mit Leib und Seele

Nachdem sie bereits einige Jahre klassische Musik studiert hatte, entdeckte die Pianistin Marie Kruttli den Jazz für sich und fühlte sich dort auf Anhieb heimisch. Sie wechselte die Seite und setzte ihre Studien zunächst in Lausanne bei Emil Spanyi, dann in Luzern bei Hans Feigenwinter fort. Sie überzeugt nicht nur mit ihrem sublimen Spiel, sondern auch mit ihren Kompositionen.

Preisverleihung am 15. November

Die Preisverleihung findet zusammen mit der Verleihung der Filmpreise 2016 des Kantons Bern am Dienstag, 15. November 2016, um 19.30 Uhr in der Dampfzentrale Bern statt. Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt frei. Sie sind herzlich dazu eingeladen.
 

Strotter Inst. Installation  #95„Widerling“  (Foto: Strotter Inst.)

Bild vergrössern Strotter Inst. Installation #95„Widerling“ (Foto: Strotter Inst.)


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/direktion/organisation/amt_fuer_kultur/archive/ausgabe-6-2016/musikpreise-kanton-bern-2016.html