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Höhere Fachschulen

Für die Ausbildung von Fach- und Führungspersonen kommt den höheren Fachschulen in der Arbeitswelt eine grosse Bedeutung zu. Die Absolventinnen und Absolventen einer HF verfügen über eine hohe berufliche Handlungskompetenz, die sie zur Übernahme von Fach- und Führungsverantwortung in der Praxis befähigen. Die Bildungsgänge fördern insbesondere die Fähigkeit zu methodischem und vernetztem Denken, zur Analyse von berufsbezogenen Aufgabenstellungen und zur praktischen Umsetzung der erworbenen Kenntnisse.

Positionierung

Die höheren Fachschulen positionieren sich gemeinsam mit den eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen im Tertiärbereich (Tertiär B). Bildungsziel ist die Vermittlung höherer beruflicher Qualifikationen und die Vorbereitung auf anspruchsvolle Fach- oder Führungsfunktionen.

Zusätzlich zu den Bildungsgängen können an den höheren Fachschulen auch Nachdiplomstudien angeboten werden. Diese erlauben eine weitere Spezialisierung und Vertiefung von Fach- und Führungskompetenzen.

Bereiche

Die Verordnung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen regelt folgende Bereiche:

  • Technik
  • Hotellerie-Restauration und Tourismus
  • Wirtschaft
  • Land- und Waldwirtschaft
  • Gesundheit
  • Soziales und Erwachsenenbildung
  • Künste, Gestaltung und Design
  • Verkehr und Transport

Es können in insgesamt 55 verschiedenen Fachrichtungen Bildungsgänge abgeschlossen werden.

SBFI - Berufsverzeichnis höhere Berufsbildung

Angebote im Kanton Bern

Die höheren Fachschulen stellen zur Zeit schweizweit jährlich rund 7'600 Diplome aus, rund 1'300 davon im Kanton Bern.

Die Bildungsgänge  der höheren Fachschulen umfassen mit einschlägiger beruflicher Grundbildung 3'600 Lernstunden, ohne einschlägige berufliche Grundbildung 5'400 Lernstunden. Diese können je Bildungsanbieter vollzeitlich oder teilzeitlich absolviert werden.

Rahmenlehrpläne

Jeder Bildungsgang HF beruht auf einem eidgenössisch genehmigten Rahmenlehrplan, den die Bildungsanbieter zusammen mit den Organisationen der Arbeitswelt erarbeiten. Auf Antrag der Eidgenössischen Kommission für höhere Fachschulen genehmigt das SBFI die Rahmenlehrpläne. Diese regeln unter anderem das Berufsprofil, die zu erreichenden Kompetenzen, die Titel, die Bildungsbereiche und deren zeitliche Anteile. Jeder Bildungsgang HF durchläuft ein Anerkennungsverfahren, in dem die Einhaltung der Vorgaben des Rahmenlehrplans überprüft wird.

Titel für Bildungsgänge und Nachdiplomstudien

Im Diplom wird der entsprechende Titel mit "dipl." und den Ergänzungen "HF" und "NDS-HF" aufgeführt. Die Titel können mit der Bezeichnung der Fachrichtung ergänzt werden. Z.B: "dipl. Technikerin HF Holzbau", "dipl. Betriebswirtschafter HF" oder "dipl. HotelmanagerIn NDS HF".

Genehmigung von Studienreglementen HF durch die kantonale Erziehungsdirektion Bern

Gemäss den gesetzlichen Grundlagen erstellen die Bildungsanbieter Studienreglemente, welche sie der kantonalen Erziehungsdirektion zur Genehmigung einreichen. Das Studienreglement beinhaltet Regelungen betreffend Zulassung, Promotion und Qualifikationsverfahren sowie den Hinweis auf den Rechtsmittelweg.

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt Bern stellt zur Prüfung und Anpassung von bereits bestehenden, jedoch noch nicht von der Erziehungsdirektion Bern genehmigten Studienreglemente ein Musterstudienreglement zur Verfügung, welches den Anforderungen der gesetzlichen Grundlagen entspricht.

Musterreglement (Word, 77 KB, 6 Seiten)


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/berufsbildung/hoehere_berufsbildung/hoehere_fachschulen.html