Höhere Berufsbildung
Der berufsbildende Bereich der Tertiärstufe (Tertiär B)
Die höhere Berufsbildung umfasst den berufsbildenden Bereich der Tertiärstufe (Tertiär B). Sie verbindet praktische Fähigkeiten mit fundierten theoretischen Fachkenntnissen und bereitet in der Regel auf Führungsfunktionen vor. Die höhere Berufsbildung führt zu den standardisierten Bildungsabschlüssen: eidgenössische Berufsprüfung, eidgenössische höhere Fachprüfung (Meister) und zum Diplom einer höheren Fachschule. Bisher ist die höhere Berufsbildung oft fälschlicherweise als Weiterbildung bezeichnet worden.
Pro Jahr machen rund 22'000 Personen einen Abschluss der höheren Berufsbildung.
Die Höhere Berufsbildung baut auf beruflichen Erfahrungen auf und kombiniert deshalb den Unterricht mit der Berufspraxis. Sie vermittelt die Fähigkeit zum Ausüben anspruchs- und verantwortungsvoller Berufe.
Bereits mit einem Abschluss in der Sekundarstufe II, also zum Beispiel einer abgeschlossenen Lehre, ist der Einstieg in die Tertiärstufe möglich. Zur Tertiärstufe gehören die Universitäten und Fachhochschulen (Tertiär A) und die höhere Berufsbildung (Tertiär B).
Mit dem eidg. Fähigkeitsausweis oder einem gleichwertigen Abschluss, ermöglicht die höhere Berufsbildung eine Vertiefung und Spezialisierung des Fachwissens und das Erlangen von Qualifikationen im Bereich der Unternehmensführung. Das anwendungsbezogene Lernen, die rasche Umsetzung neuer Fachkenntnisse und ein hoher Innovationsrhythmus werden gefördert.
Die höhere Berufsbildung führt zu drei standardisierten Bildungsabschlüssen:
- Die eidg. Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis,
- die höhere Fachprüfung mit eidg. Diplom oder
- zum Diplom einer höheren Fachschule.
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